Trauer beim Beachclub um Ehrenmitglied Loni Hausen!

Am Samstag, dem 06.11.2021 verstarb unser Ehrenmitglied Loni Hausen. Nach nur 11 Monaten ist Loni ihrem Mann Berthold gefolgt. Alle Sportler und Besucher des Beachplatzes sehen die beiden sicher noch immer auf der Bank vor der Clubhütte sitzen und eigentlich sind sie dort auch nicht wegzudenken.


Während Berthold eher der Motor war, war Loni das Getriebe, er eher laut und gerne vorne mit dabei, sie eher still und leise, im Hintergrund wirkend. Hier eine Blume oder einen Strauch gesetzt, dort im Vorübergehen den Tisch abgeräumt, hier Teller gespült, dort Gläser eingesammelt.


Wenn im Januar der Traktor von der Hauptstraße Richtung Hoffmanns-Beach fuhr, dann wussten die Dernbacher, dass Loni und Bertold sich und den Platz auf die Beachsaison vorbereitet haben. Man kann sich Volleyballspiele in der Halle und noch weniger am Beachplatz ohne die beiden kaum vorstellen. Sie waren (fast) immer da. „Mittendrin, statt nur dabei“!


Nun hat auch Loni unseren Verein verlassen und wir trauern mit der gesamten Familie. Der Beachclub Dernbach wird dieses Team Hausen/Hausen immer in guter Erinnerung behalten. Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit, dankbar für die gemeinsame Arbeit, für die lauten und die leisen Töne. Und wenn im Januar jemand dort oben einen Traktor hört, dann wird wohl wieder ein Beachplatz vorbereitet….

 

 

Die Deutschen Beachmeisterschaften als Event und Erlebnis mitnehmen

Die Westerwaldvolleys lassen bei der DM zwei Teams hinter sich

 Dachau. Einen Sieg holen, nicht Letzter werden, Erfahrungen sammeln und das Event genießen. Das waren die Ziele der Westerwald Volleys für die Deutschen Beachvolleyball Vereinsmeisterschaften der U 15. „Alle Ziele wurden erreicht“, sagt Coach Erwin Hausen. Es reichte für Platz 16 unter den 18 qualifizierten Teilnehmern und zum Abschluss wäre fast noch ein zweiter Sieg gelungen. „Die von der Sparkasse Westerwald-Sieg unterstützte Jugendarbeit trägt damit weiterhin Früchte“, freut sich Hausen.

Die Westerwald Volleys bei der DM, v.l.n.r.: Max Ollenborger, Simon Trefflich, Finn Cieslack, Pablo Ferdinand, Matthias Dennebaum (Die Westerwald Volleys bei der DM, v.l.n.r.: Max Ollenborger, Simon Trefflich, Finn Cieslack, Pablo Ferdinand, Matthias Dennebaum)

 

Bei der als Vereinsmeisterschaft ausgetragenen U 15 spielen je Vereinsmatch bis zu sechs Jugendliche für ihren Verein, für das Gesamtturnier können acht Jugendliche nominiert werden. Bei jedem Vereinsduell gibt es zwei Partien im üblichen 2:2 Beachmodus (mit Wechselmöglichkeit) und eine Partie 4:4 nach Hallenregeln (mit Wechselmöglichkeiten). Die Kombinierten vom Beach Club Dernbach/Montabaur und SC Ransbach-Baumbach boten fünf Spieler auf. „Donnerstagvormittag bin ich mit einem 12-jährigen, zwei 13-jährigen und zwei 14-jährigen nach Dachau aufgebrochen“, berichtet Hausen. Viele taktische Wechselmöglichkeiten ergeben sich damit nicht. Doch das sollte sich nur als ein Aspekt erweisen, warum die Zielsetzung, nicht Letzter zu werden, durchaus als sportliche Ambition zu werten ist.

(Akribisches Aufwärmprogramm der Westerwald Volleys)

 

Teilnehmer waren auch die Kaderschmieden der ersten und zweiten Liga, wie vom SCC Berlin und VfB Friedrichshafen, mit Profi-Strukturen und hauptamtlichen Trainern. „Ich habe als ‚Hobbytrainer‘ mir zwei Tage Urlaub genommen, bei einigen anderen Vereinen waren Profitrainer vor Ort die ihrem Job nachgegangen sind“, macht BC-Urgestein Hausen den Unterschied bereits beim Trainer deutlich. Doch das war nicht bei allen Gegnern so. Im Gruppen-Auftaktduell ging es gegen Heidelberg. Zunächst durften Matthias Dennebaum und Pablo Ferdinand ihr Match bestreiten, es folgte das nächste Zweier-Spiel mit Beteiligung von Finn Cieslack, Max Ollenborger und Simon Trefflich ehe es zum Viererduell kam. „Das war kein übermächtiger Gegner, aber mit grundsolidem Aufbau, und wir waren total nervös und haben dadurch viele Fehler gemacht“, resümiert Hausen.
 
(Taktikbesprechung bei den WWV, v.l.n.r. stehend: Finn Cieslack, Erwin Hausen, Matthias Dennebaum, Max Ollenborger. Sitzend: Simon Trefflich, Pablo Ferdinand)

Gleiches Bild im Spiel gegen Biedenkopf – die WWV mussten mit Platz drei in der Gruppe Vorlieb nehmen und in der Zwischenrunde gegen Friedrichshafen ran. Die standen später im Finale und wurden Vizemeister. „Gerade da, wo wir nicht gewinnen konnten, haben wir unser bestes Spiel gezeigt“, ärgert sich der Trainer. Immerhin: Die gute Leistung führte in jedem Satz zu über 10 Punkte. „So blöd es klingt, wir waren trotz der 0:3-Niederlage zufrieden, wir sind nicht abgeschossen worden“, ordnet der WWV-Coach den Klassenunterschied zum Bundesliganachwuchs ein. Am zweiten DM-Tag wäre mit einem Sieg gegen Lohof der Einzug ins Spiel um Platz 13 möglich gewesen. Aber auch hier flatterten offensichtlich die Nerven und ließen keinen Erfolg zu. Im Folgespiel wurde dann der erhoffte Sieg mit einem 2:1 gegen Freiburg erzielt – es gewannen Dennebaum/Ferdinand und das Viererteam – und das Spiel um Platz 15 sichergestellt. Das fand Sonntags gegen das Team des Ausrichters Dachau statt. Individuelle Fehler bei Dennebaum/Ferdinand führten zum 0:1, ehe Cieslack/Ollenborger/Trefflich in einem tollen Match zum 1:1 ausgleichen konnte. Nach 8:2 und 18:14 Führung durften sich die WWV auf der Siegerstraße fühlen. Doch während Dachau nicht aufgab und stabiler wurde, wurde die Fehlerquote der Westerwälder immer höher. „Wir haben am Ende mit 22:25 den Entscheidungssatz abgegeben. Einerseits für Dachau dann auch verdient, andererseits für uns auch enttäuschend, dass wir den Sack nicht zugemacht habe“, fasst Hausen das Spiel zusammen. „Das war ein tolles Event, tolle Stimmung, das hat Spaß gemacht“, freut sich Mannschaftskapitän Matthias Dennebaum. Doch es hat eine Stunde nach dem Spielende gedauert, bis die Spieler dieses Fazit für sich ziehen konnten, weiß der Coach zu berichten.

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(Der Jüngste im WWV-Team, Max Ollenborger, beim Aufschlag)
Die Deutsche Meisterschaft der U 15 aus Sicht des WWV-Trainers

 Diese Deutsche Meisterschaft hat viel Facetten. Es war ein tolles Erlebnis für Spieler und Trainer. Klar, bei Kaderschmieden der ersten und zweiten Liga, wie vom SCC Berlin, VfB Friedrichshafen und dem Sieger TV Grafing, mit zum Teil täglichem professionellem Training, lässt sich der Unterschied zum sportlichen Können unschwer erahnen. Auf der Beachanlage in Dernbach wurde meist zweimal wöchentlich trainiert, nur die Woche vor der DM konnten wir dank des zusätzlichen Einsatzes der BC-Vorsitzenden Simon Krippes tägliches Training durchführen. Neben professionellen Trainern und Strukturen gibt es einen dritten Grund, warum die sportlichen Ziele so bescheiden ausgerufen wurden. Entsprechend den Coronaverordnungen konnte in Rheinland-Pfalz erst wenige Wochen wieder trainiert werden. Ich habe mit vielen Trainern gesprochen. Da wurden 13-14 jährige in den Kader der Zweitligamannschaft gemeldet, so konnten diese – unter Einhaltung der Testauflagen – mehrfach wöchentlich seit Oktober durchtrainieren. Dann weitere Spieler, die im Landeskader einen Sonderstatus hatten und jedes Wochenende mit dem Landeskader trainieren konnte. Bei uns sind über sieben Monate keine Bälle über das Netz geflogen. Auch wenn wir keinesfalls ein Kandidat für die Halbfinals waren: Die Coronaverordnungen haben zu Leistungsunterschieden und einer Wettbewerbsverzerrung geführt. Ob wir es hätten stemmen können oder nicht: Ich hätte gerne versucht, unter den Auflagen ein Training zu organisieren, das aber nur Profis und Kaderspielern zugestanden wurde. Mit anderen Unterschieden kann ich gut leben. Es gab ein freudiges Wiedersehen mit Markus Dieckmann, häufiger Teilnehmer der Dernbacher Beach Days, Olympiateilnehmer, zweifacher Europa- und Deutscher Meister, in Dachau im Einsatz als Trainer des DM-Siegers, der  weiblichen U 15 aus Düsseldorf – da spielt seine Tochter mit. Von Dachau ging es zum Flieger nachTokio, da ist er jetzt als Coach im Einsatz für Deutschland. Oder mit dem für Eimsbüttel-Hamburg auflaufenden Sohn von Axel Hager, letzterer ebenfalls häufiger und gern gesehener Gast in Dernbach und mit Jörg Ahmann erster Gewinner einer Medaille für Deutschland bei einer Olympiade bei Beachvolleyball. Wir nehmen viele positive Eindrücke und Erfahrungen mit – das gilt für die Jungs und den Trainer.

 

 

 

Bei den Beach-Rheinland-Pfalz-Meisterschaften U 14 gab es nur Gewinner

Dernbach. Endlich wieder Wettkampf-(Beach-)Volleyball: Alle Rheinland-Pfälzischen Beachmeisterschaften im Sommer 2020 konnten coronabedingt nicht stattfinden, doch nun freuten sich die Nachwuchsvolleyballer/innen Jahrgang 2007 und jünger auf das Beach-Event der Landestitelkämpfe U 14 in Dernbach. Das sonnige aber nicht zu heiße Wetter trug zu sportlichen Höhepunkten und zufriedenen Gesichtern bei. Der Titel ging bei den Mädchen an ein Duo aus der Landeshauptstadt, bei den Jungen verblieb der Titel beim Ausrichter Beach Club Dernbach/Montabaur.

Unter den fachkundigen Augen des Präsidenten von Rheinländischen Volleyballverband (VVR) Björn Sauer und Vizepräsident Johannes Gesenhues sowie des Landesbeachwartes und Präsidiums-Sprecher des Rheinland-Pfälzischen-Volleyball-Verbandes (VVRP) Rainer Strohbach – der hatte die vierstündige Hin- und Rückfahrt aus der Pfalz auf sich genommen, um die Nachwuchstalente zu sehen – pritschten und baggerten die U 14 Teams über sechs Stunden um die Beach-Landesmeisterschaft. Vom heimischen Beach Club konnten Lena Braun und Elly Orthey die letzten beiden Spiele gegen ein Team aus Sinzig sowie von Mainz-Gonsenheim siegreich gestalten und belegten in der Endabrechnung Platz 7. „In der Vorrunde sind wir auf den späteren Turniersieger getroffen, da war die Niederlage völlig in Ordnung. Lena und Elly sind im Turnierverlauf immer besser reingekommen und haben sich mit 2 Siegen belohnt“, war Trainer Klaus Dennebaum zufrieden. Tollen Sport und Dramatik bot das Entscheidungsspiel der U 14 weiblich. Lola Ebner (VC Neuwied) und Elea Johanna Schlederer (VC Mendig) verbuchten den ersten Satz deutlich mit 21:11 für sich. Ähnlich deutlich ging der zweite Durchgang mit 21:14 an Judith Gradl und Josefine Mollenhauer (beide TGM Mainz-Gonsenheim). Im Tie-Break setzten sich mit 20:18 Gradl/Mollenhauer denkbar knapp durch – ein Match, das zwei Sieger verdient hätte. In der Jungenkonkurrenz traten vom Beach Club Finn Cieslack, Max Ollenborger und Simon Trefflich (gespielt wird 2 gegen 2, ein Wechselspieler ist bei der U 14 aber zulässig) an und konnten in allen Partien gut mithalten, aber keine Partie siegreich gestalten. Ihre Vereinskameraden Matthias Dennebaum und Pablo Ferdinand, die vier Wochen zuvor bereits Rheinlandmeister wurden, spielten sich ins Finale und trafen dort auf Corvin Braun und Henrik Robbel vom TSV Mommenheim. Satz 1 ging mit 21:17 an Dennebaum/Ferdinand, doch Braun/Robbel wussten mit 21:19 im zweiten Durchgang zu kontern. In dem bis 15 Punkte gespielten Entscheidungssatz ging es lange ausgeglichen zu, bis sich das Duo aus Mommenheim mit 13:11 einen kleinen Vorsprung erarbeiten konnte. Es folgte eine Auszeit beim Westerwälder Duo. „Da wurde eine kleine taktische Umstellung besprochen“, verriet Vereinspräsident Simon Krippes nach dem Match. Dennebaum/Ferdinand kamen zurück ins Spiel und gewannen denkbar knapp mit 16:14. „Simon und ich hatten die gleiche Idee. Wichtig war, dass wir den Druck hoch halten aber unsere Fehlerquote zurückschrauben. Nach der Auszeit haben Matze und Pablo nur noch einen Fehler gemacht, das hat  den Ausschlag gegeben“, freute sich Trainer Erwin Hausen über die Meisterschaft des Teams. Etwas Stolz  über den Erfolg seines Sohnes Pablo schwang da auch mit.

Jetzt geht der hoffnungsvolle Blick Richtung Halle, denn alle fünf U 14-Talente spielen in der untersten Männerliga im Team der Westerwald Volleys, der Kombinierten des Beach Club Dernbach/Montabaur und des SC Ransbach-Baumbach. Planmäßig würde die Saison Mitte September starten, mit den WWV 1 in der Oberliga. Seit drei Wochen sind alle Teams wieder im Hallentraining. Wie die Saison unter dem Einfluss von Corona stattfindet, bleibt aber abzuwarten.

 
Gruppenfoto der U 14 Beacherinnen und Beacher

 

Freuten sich über 2 Siege in der starken Konkurrenz: Lena Braun (links) und Elly Orthey (beide Beach Club Dernbach/Montabaur – Westerwald Volleys)

 

Rheinland-Pfalz-Beachmeister U 14: Matthias Dennebaum (links) und Pablo Ferdinand (beide Beach Club Dernbach/Montabaur – Westerwald Volleys)

 

Matthias Dennebaum hebt ab zum Angriff

 

Das zweite Jungen-Team vom Beach Club Dernbach/Montabaur – Westerwald Volleys (v.l.n.r.): Finn Cieslack, Simon Trefflich und Max Ollenborger

 

Pablo Ferdinand im Angriff

Krippes für Deutsche Beach-Volleyball Meisterschaft qualifiziert

Düsseldorf. Mit einer Sensation im Gepäck kam Alexander Krippes vom Beach Club Dernbach/Montabaur von Düsseldorf zurück in den Westerwald: Mit Partner Manuel Lohmann (Mainz) sicherte er sich ein Ticket für die Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften 2020 in Timmendorfer Strand. Krippes ist damit dabei, wenn Deutschlands 16 beste Damen- und Herrenteams vom 06. – 09.09. an der Ostsee um die nationale Beach-Krone kämpfen. 

 

Es war in mehrfacher Hinsicht ein heißes Wochenende und Krippes/Lohmann waren alles andere als Favoriten für die heiß begehrten DM-Tickets. Während andernorts Schatten gesucht oder das kühlende Nass bevorzugt wurde, hieß es für Deutschlands Beachvolleyball Elite Pritschen, Baggern und schwitzten auf heißem Geläuf. Das Rheinland-Pfälzer Duo war scheinbar aussichtlos auf Platz 7 gesetzt, sportlich sah das dann aber ganz anders aus: Mit Siegen gegen die auf 2 gesetzten Brüder Georg und Peter Wolf vom Erstligisten United Volleys Frankfurt, den auf 3 gesetzten Landshuter Brüdern Benedikt und Jonas Sagstetter und schließlich gegen die auf 1 gesetzten Topfavoriten Tobias Brand und Jonas Reinhardt vom Erstligisten SWD Powervolleys Düren gelang ein Überraschungscoup nach dem anderen. Das hochbegehrte DM-Ticket ging im letzten Match verdient an das Team vom heimischen Beach Club Dernbach/Montabaur und der TGM Mainz-Gonsenheim. „Ich muss das erst mal sacken lassen. Timmendorf ist Kult und ich bin mit Manuel dabei – das ist unfassbar geil“, sagte der erschöpfte Kassenverwalter des Beach Clubs. „Vielleicht gelingt uns bei der Deutschen Meisterschaft ja ein Überraschungssieg“, plant Alexander Krippes in Timmendorfer Strand beim letzten Platz anderen den Vortritt zu lassen.

 

Manuel Lohmann (Mainz) und Alex Krippes (rechts) vom heimischen Beach Club sind für die  Deutschen Beach-Volleyball

Meisterschaften 2020 qualifiziert.

 

 

 

Alex Krippes im Angriff bei den Beach Days (Fotos Verein/Michael Hausen)

Beach-Rheinland-Meisterschaften U 14 zaubern allen ein Lächeln ins Gesicht

Bei bestem Beachwetter, trocken und sonnig bis leicht bewölkt, fanden am 25. Juli 2020 auf der Beachanlage des Beach Club Dernbach/Montabaur die Sparkasse Westerwald-Sieg Beach-Rheinland-Meisterschaften U 14 w/m statt. Eigentlich sollten die Meisterschaften bereits am 24. Mai im Rahmen der Beach Days in Dernbach stattfinden, mussten dann aber coronabedingt ausfallen. Obwohl der neue Termin in den Sommerferien lag, fanden sich 4 Mädchen- und 2 Jungenteams ein. Der Ausrichter hatte die Anlage bestens für die Coronaanforderungen präpariert und wartete mit vielen Desinfektionsspendern und Abstandsmarkierungen an den Verkaufsständen und Toiletten auf. Auch wurde akribisch die Kontaktdatenerfassung beim Zutritt zur Anlage betrieben. Die Beacherinnen und Beacher, die Eltern und Trainer sowie die Helfer des Beach Clubs nahmen alles recht gelassen in Kauf, denn die Freude über das kleine Event in Coronazeiten war immens hoch. „Meine Tochter ist seit Tagen ganz nervös und hibbelig, sie freut sich unbändig darauf, dass endlich mal wieder ein Wettkampf stattfindet“, berichtete eine Mutter dem Turnierleiter Erwin Hausen. So gab es viele spannende Matches auf gutem Niveau zu bewundern und ausnahmslos freudige Gesichter zu sehen. Eine Niederlage war schnell verdaut wenn es zum Imbissstand ging und dort Currywurst und Pommes bestellt werden konnten. Unter den Augen des VVR-Vizepräsidenten Johannes Gesenhues sicherte sich mit drei Siegen das VC Mendig – VC Neuwied Duo Lena Schultze und Karina Klum den Rheinlandmeistertitel. Bei den Jungs siegten im Hin- und Rückspiel vom gastgebenden Beach Club Matthias Dennebaum und Pablo Ferdinand gegen ihre Vereinskameraden, alle spielen in der Halle in der dritten Mannschaft der Westerwald Volleys in der Bezirksliga Rheinland Herren. Bei der Siegerehrung durften sich alle freuen über eine Süßigkeitenbox vom Veranstalter und Medaillen und Sachpreise vom VVR für die Teams auf dem Treppchen.

 

Die Platzierungen im Überblick:

U 14 weiblich:

Platz 1 Karina Klum (VC Neuwied) und Lena Schultze (VC Mendig)

Platz 2 Lola Ebner (VC Neuwied) und Elea Johanne Schlederer (VC Mendig)       

Platz 3 Jule Janßen und Clara Schwertel (beide LAF Sinzig)

Platz 4 Anna Liedke und Johanne Nigbur (beide LAF Sinzig)

                        

U 14 männlich:

Platz 1 Matthias Dennebaum und Pablo Ferdinand (beide Westerwald Volleys)

Platz 2 Finn Cieslack und Simon Trefflich (beide Westerwald Volleys)

 

 

Gruppenfoto der U 14 Beacherinnen und Beacher

 

Rheinlandmeister 2020: Angriff Pablo Ferdinand nach feinem Zuspiel von Partner Matthias Dennebaum. In der Abwehr Simon Trefflich (links) und Finn Cieslack (alle Spieler Westerwald Volleys/Beach Club Dernbach/Montabaur)

 

Die Rheinlandmeisterinnen (vlnr) Karina Klum (VC Neuwied) und Lena Schultze (VC Mendig)

Anfahrt Beachanlage BC Dernbach/Montabaur

 

 Um auf die Beachanlage des BC Dernbachs zu kommen, gebt bitte folgendes Adresse ein:

56428 Dernbach, Burgweg

Den Burgweg fährt man ganz durch und gelangt an einen Feldweg mit  unbeschrankten Bahnübergang. Diesen bitte überqueren (Achtung: Es kommt auch schon mal ein Zug!!), dann nach ca 100m rechts abbiegen und nach ca. 200 m hat man die Anlage am Hofmannsgraben erreicht.